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2 Siege für unsere C Jungs

Am Freitagabend trafen die VfLer auf die Mannschaft der JSG Spenge-Lenzinghausen, ein Gegner, gegen den Herford in den letzten fünf Jahren noch nicht ein einziges Mal gewinnen konnte und JSG dementsprechend überzeugt das Spielfeld betrat. Außer auf der Torwartposition konnte Herford jedoch das erste Mal im Rückraum aus dem Vollen schöpfen. Unsere beiden Torhüter wurden sehr gut von Julian ersetzt, der vor allem durch seine Größe zwischen den Pfosten schon mal Eindruck machte. Herford ging tatsächlich bis zur elften Minute mit mindestens einem Tor in Führung, was zum Einen an der sehr konzentrierten Abwehr, aber vor allem daran lag, dass VfL endlich vorne souverän das Tor traf. Von der zwölften bis zur 17. Minute schwächelten unsere Jungs vorne ein bisschen, sodass JSG ein paar Tore durch Tempospiel erzielen konnte und mit zeitweise drei Toren davonzog. Doch Herford ließ sich nicht abschütteln. Tor für Tor wurde sich wieder herangekämpft und in der Abwehr konnten Spenger Torchancen über zwei Spielzüge gut vereitelt werden. Zudem fischte Julian im Tor den ein oder anderen noch weg und man trennte sich zur Halbzeit mit einem Unentschieden (16:16). Allein dieser Umstand reichte schon, um eine motivierte Stimmung aufrechtzuerhalten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann der Turbo eingeschaltet: vorne wurde (fast) alles getroffen und hinten auch noch die letzten Spieloptionen von Spenge gut verteidigt. Über 18:16, 21:17 und 26:20 wuchs der Abstand zum Gegner. In der 42. Minute stand es gar 30:23 für Herford. Noch acht Minuten Spielzeit, in denen noch viel passieren kann. Bei einem Spielstand von 33:29 in der 49. Minute stellte JSG auf eine Manndeckung ab der Mittellinie um. Doch in einer sofortigen Herforder Auszeit konnte die Mannschaft auf diese neue Spielsituation gut eingestellt werden. Und so wurden Überzieher und viel Bewegung genutzt, um ebenso wie Spenge noch Tore zu erzielen. Nach 50 Spielminuten stand es 36:31 für Herford, Spenge wurde also tatsächlich das erste Mal geschlagen. Dieser Sieg fühlte sich für die gesamte Mannschaft großartig an und wird durch Kuchen von Lukas (30. Tor) noch versüßt.

Fast alle haben sich wieder in die Torschützenliste eintragen können:

Julian Kühn (im Tor), Joost Gaebler (4), Lukas Obendorf-Crespo (4), Max Buder (17), Justus Korfsmeier, Rafael Siekmann (1), Ole Schüttpelz (5), Josh Frigge (2), Dan Mattisseck (1), Tobias Taschenbach (2)

Am Sonntag ging es für VfL dann nach Bünde, zu einem bis dahin noch unbekannten Gegner. Mit der Motivation aus dem Spenger Spiel standen die Jungs von Beginn an selbstbewusst auf dem Platz. Julian musste wieder das Tor hüten, da unsere beiden Torhüter nicht einsatzfähig waren. Und Julian machte seine Sache wirklich wieder sehr gut, wobei er leider einiges auch einstecken musste. Die Abwehr stand wieder souverän. Gegen teilweise körperlich starke Gegner musste kräftig zugepackt werden, um einen Torwurf zu verhindern. Gelang dennoch ein Gegentreffer, nutzte VfL vor allem die schnelle Mitte auf beiden Seiten, um ebenfalls Tor um Tor zu erzielen. In der 14. Minute stand es somit schon 10:5 für Herford. Wie auch am Freitag nutzen die Herforder nun auch sehr gut die Möglichkeit der zweiten Welle, um nach der Balleroberung in der eigenen Hälfte mit Tempospiel Tore zu erzielen.

Dabei zeigten sich vor allem unsere Außen sehr treffsicher. Der Sieg war letztlich nie ernsthaft gefährdet, bis auf drei Tore ließ man Bünde nicht mehr herankommen. Nach Abpfiff stand es 36:31 für Herford, doch auch nach Spielende war kurioserweise eine eher "lahme" Stimmung, die sich schon durch das gesamte Spiel gezogen hatte. Für eine leckere Belohnung wird dieses Mal Dan sorgen, der dankenswerter das 30. Tor warf. Und noch viel besser: alle konnten in dieser Begegnung Torerfolge erzielen!

Es spielten:

Julian Kühn (im Tor), Laurin Klünder (für einen Siebenmeter), Joost Gaebler (8), Rafael Siekmann (1), Max Buder (3), Steen Scholz (3), Justus Korfsmeier (1), Tobias Taschenbach (3), Liam Golücke (1), Josh Frigge (5), Ole Schüttpelz (4) und Dan Mattisseck (4)

Männliche C mit Doppelspieltag

Zwei Spiele innerhalb von 21 Stunden - ein Handballwochenende mit im Ergebnis 2:2 Punkten geht zu Ende. Am Freitagabend trafen die VfL-Jungs in heimischer Halle auf die Gäste aus Hesselteich. Für dieses Nachholspiel wurde das Heimrecht getauscht, da Herford die besseren Ausweichmöglichkeiten bieten konnte. Und so füllte sich um kurz vor 19 Uhr die Zuschauerbank reichlich, ebenso wie die Spielerbank. Dreizehn Akteure standen auf Herforder Seite zur Verfügung, für das Mannschaftsfoto in den neuen Trikots (Vielen_Dank@DenroyCadeauHairdressing) kamen sogar unsere zwei Verletzten Dan und Liam dazu. Das Spiel began überraschenderweise gar nicht so gut für VfL und Hesselteich zog zügig auf 2:5 davon, da vor allem in der Abwehr zu wenig zugepackt wurde. Auch im Angriff wurde erst nur halbherzig das 1:1-Spiel gesucht, hinzu kamen einige technische Fehler. Nach einer Auszeit in der zehnten Spielminute und Umstellungen auf allen Positionen fand Herford besser in den Spielrhythmus und arbeitete sich Tor für Tor heran. Insbesondere der Blick für den freien Einläufer führte zum Torerfolg und Tjure im Tor war ein sicherer Rückhalt vor allem für die Würfe aus dem Rückraum. Zur Pause war dann das gute Polster eines Vier-Tore-Vorsprungs herausgespielt.

Die zweite Halbzeit startete mit einem ebenso guten Spielfluss, indem man die Gegner letztlich nicht mehr als vier Tore herankommen ließ. Aufgrund des großzügigen Kaders wurde viel gewechselt, so dass jeder nicht nur seine Spielanteile bekam, sondern sich auch jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Einen schönen Sieg vor einem unterstützenden Publikum erreichten:

Laurin Klünder und Tjure Steppan (im Tor), Nick Hausdorf (1), Lukas Obendorf-Crespo (2), Julian Kühn (7), Steen Scholz (3), Justus Korfsmeier (1), Rafael Siekmann (1), Tobias Taschenbach (3), Joost Gaebler (2), Ole Schüttpekz (3), Max Buder (3) und Josh Frigge (2)

Am Samstagnachmittag ging es dann Löhne, zu einem stärker zu erwartenden Gegner und leider mit drei Spielern weniger auf der Bank. Das Hinspiel wurde letztlich in der ersten Halbzeit verloren, während Herford die bessere Mannschaft in der zweiten Halbzeit war. Aus den Erfahrungen der ersten Begegnung wurden die VfL-Jungs konkret auf den Löhner Angriff eingestellt, was auch von der ersten bis zur letzten Minute effektiv funktionierte. Die Spielzüge des Gegners wurde früh und konsequent gestört, so dass nicht viele Bälle auf das Herforder Tor, in dem sich Tjure und Laurin abwechselten, kamen. Das Problem war eher der eigene Angriff. Herford agierte viel zu wenig durchsetzend, obwohl Löhne eigentlich viele Möglichkeiten bot  das Spiel über Spielzüge aufzubauen. Zunächst fehlte auch der Blick für die häufig frei gespielten Außen, zudem wurde einfach viel zu oft an das Torholz oder gar neben das Tor geworfen. Auch eine Überzahl-Situation wurde überhaupt nicht genutzt, nur Löhne erzielte in dieser Phase Treffer. Dies alles ermöglichte Löhne in der ersten Halbzeit einen eigentlich unnötigen Vorsprung auf 8:15. In der Pause lag der Fokus darauf die Moral der Mannschaft zu stärken und alternative Aufstellungen auszuprobieren, sofern dies der dezimierte Kader zuließ. Mit Erfolg: Tor für Tor kämpfte sich Herford heran. In der Abwehr wurde beim konsequenten Zupacken nicht nachgelassen und so einige Bälle erobert. Im Angriff wurden nun vor allem unserer Kreis und unsere Außen ins Spiel gebracht.

Bei einer besseren Torausbeute hätte VfL nicht nur die zweite Halbzeit, sondern auch noch das Spiel für sich entscheiden können. Letztlich stimmte die deutlich bessere Spielleistung der zweiten 25 Minuten versöhnlich mit diesem Auswärtsspiel gegen einen eigentlich nicht stärkeren Gegner, der mit 23:20 gegen VfL gewann.

Es spielten:

Tjure Steppan und Laurin Klünder (im Tor), Max Buder (7), Josh Frigge (2), Joost Gaebler (5), Nick Hausdorf (1), Lukas Obendorf-Crespo (2), Julian Kühn (2), Steen Scholz und Justus Korfsmeier

Männl. C spielt klug und gewinnt gegen Halle

Das Heimspiel gegen Union Halle konnte VfL mit nur zwei Auswechselspieler antreten. Corona und Verletzungen führten zu einer deutlichen Dezimierung unseres Kaders. "Glücklicherweise" erging es den Gegner nicht anders, sie hatten sogar nur einen Ersatzspieler auf der Bank sitzen. Die Woche über hatte sich die Herforder Abwehr insbesondere auf einen Haller Spielzug eingestellt, der im Hinspiel zu 18 Toren geführt hatte. Doch durch den personellen Engpass hatte Halle offensichtlich andere Strategien im Angriff. Die Herforder Abwehr war jedoch von Beginn an hoch konzentriert und packte zuverlässig zu. Vor allem am Kreis war viel Bewegung erforderlich, um den Gegner festzumachen.

Immer wieder versuchten die Haller Halben durch Einzelaktionen durch unsere Abwehr durchzubrechen, durch die Unterstützung des Nebenmannes stand VfL jedoch sehr solide in der Verteidigung. Das Problem war eher der Angriff. Durch die sehr offensive Haller Abwehr gelangen kaum die Auftakthandlungen, die einen Spielfluss ermöglichen konnten. Es waren auch auf VfL-Seite zunächst eher durchsetzende Einzelaktionen, die zum Torerfolg führten. Bis zur 13. Minute konnte keine Mannschaft entscheidend davonziehen (5:5). Durch das Wurfpech auf Herforder Seite gelang es nicht, sich deutlich vom Gegner abzusetzen und die gute Abwehr inklusive eines stark aufgelegten Torwarts im VfL-Tor verhinderte im Gegenzug, dass Halle davonziehen konnte. Ab der 16. Minute gelangen Herford dann schließlich einige Treffer in Folge, so dass über 9:6, 12:7 und 14:8 zur Halbzeit ein Sechs-Tore-Vorsprung herausgespielt werden konnte.

Wiederanpfiff. Zunächst setzte sich das Spiel in dieser Form fort. Einige unglückliche Schiedsrichterentscheidungen führten jedoch zur Unruhe und Unkonzentriertheit. Zudem war eine leichte Trägheit im VfL-Angriff erkennbar, so dass der Vorsprung in der 37. Minute auf 22:18, in der 40. Minute gar auf 24:22 sank. Näher ließ man Halle zunächst nicht herankommen. Im entscheidenden Moment wurde trotz etlicher Fehlwürfe vorne das Tor getroffen und hinten der Ball erobert oder gehalten. Richtig knapp wurde es in der 46.Minute: zunächst verkürzte Halle auf 26:25, weiter auf 27:26 (46.Minute). Sollte sich das "Drama" aus dem Hinspiel wiederholen, als man erst in letzter Sekunde mit einem Tor gewann, obwohl es auch dort zur Halbzeit ein Fünf-Tore-Polster gegeben hatte? VfL machte es zum Glück nicht mehr ganz so spannend und erzielte in den letzten vier Minuten die letzten beiden Tore dieser Partie. Endstand 29:26. Letztlich gewann VfL das Spiel aus der starken Abwehr heraus, die 50 Minuten lang alles gab.

Es spielten: Laurin Klünder und Tjure Steppan (im Tor), Lukas Obendorf-Crespo (6), Justus Korfsmeier (1), Julian Kühn (6), Steen Scholz, Max Buder (7), Joost Gaebler (2), Rafael Siekmann, Tobias Taschenbach (7)

Überzeugende Leistung der 1. Herren

Deutlicher Heimsieg gegen HSG Rietberg-Mastholte 51:25 (25:10)

Durch eine überragende Angriffsleistung gewinnen wir mit 26 (!) Toren Unterschied gegen weitestgehend überforderte Gäste. Zwar war man vor dem Spiel klar in der Favoritenrolle, über so ein klares Ergebnis sind wir aber dennoch überrascht. Bereits nach 13 Minuten war die Partie beim Spielstand von 12:2 im Grunde entschieden. Beim Stand von 20:5 nach 24 Minuten war dann endgültig alles durch. Trotz des eindeutigen Spielstandes wollte man aber nicht nachlassen und auch die 2. Hälfte seriös herunterspielen.

Das Schützenfest ging jedenfalls auch nach der Pause nahtlos weiter und es passte vorne einfach alles zusammen. Hohes Tempo, kaum Fehler und beeindruckende Konsequenz im Torabschluss führten zu weiteren 26 Treffern. 51 Torerfolge hatten die zahlreichen Herforder Fans zu beklatschen - da können die Hände schon mal brennen. An diesem Tag wurde jedenfalls nicht nur der persönliche Tor Rekord aufgestellt, sondern auch für „Das Offensivspektakel" von @handballnet gesorgt. Leider gibt es auch für diesen Sieg nur 2 weitere Punkte und es gilt sich in der Trainingswoche vernünftig auf den nächsten Gegner vorzubereiten.

Danke nochmal an alle Zuschauer, wir sehen uns nächsten Samstag in Jöllenbeck. Anwurf 19.45 Uhr in der Sporthalle der Realschule Jöllenbeck.

Bis dahin!

Männl. C gewinnt gegen die TSG Harsewinkel 43:11

Ein ganz anderer Gegner als am letzten Wochenende erwartete uns an diesem Heimspieltag am Sonntag im FGH. Die zweite Mannschaft der TSG Harsewinkel reiste an, die im Hinspiel bereits deutlich mit 41:14 geschlagen wurde. In Erwartung eines Spiels, bei dem viel möglich sein könnte, sollte der Schwerpunkt eigentlich darauf gelegt werden, dass die VfL-Jungs ihre Spielzüge und den Spielaufbau beständig üben sollten. Doch die eher ungewöhnliche Spielweise von Harsewinkel ließ diesbezüglich wenig zu. Unser Angriff wurde früh in eine Art Manndeckung genommen, so dass Auftakthandlungen und Wechsel wenig zielführend waren. Dadurch schien es, dass VfL schwer in einen eigenen Spielrhythmus fand und auch unser Torwart ließ sich zunächst von einer zurückhaltenden Spielstimmung anstecken.

Nach einer frühen Auszeit in der achten Minute (Spielstand 5:3) wurde besprochen, dass nun eher durchsetzende Einzelaktionen mit ggfs. Abspiel zum besser positionierten Mitspieler gefragt waren. Dies konnte von VfL sehr erfolgreich umgesetzt werden und so gestaltete sich das Spiel über 9:3, 16:5 und 20:7 sehr eindeutig. In der Abwehr wurde viel "weggefischt" und mit schnellem Tempospiel nach vorne oft in Tore verwandelt. In der zweiten Halbzeit wurden mal ungewohnte Spielpositionierungen ausprobiert, die jeder der Spieler weiterhin erfolgreich umsetzte. Durchsetzungsstark mit Zug zum Tor war jeder motiviert, Tore zu erzielen. Oft noch mit einem Gegenspieler, der unglücklich "hinten dranhing". Gefühlt hätte es dafür häufiger den langen Pfiff zum Siebenmeter geben müssen, das jedoch eher für die Fairness als für das Spielergebnis.

Der Vorsprung wurde kontinuierlich über 25:8 und 42:9 ausgebaut, bis zur 46. Minute dachten wir, wir könnten die gegnerischen Tore einstellig halten. Letztlich ging das Spiel 43:11 zu Ende und es konnten sich wieder fast alle in die Torschützenliste eintragen. Lukas  (30. Tor - Kuchen) und Josh (40. Tor - Getränke) sorgen auf jeden Fall schon mal für die Verpflegung.

Es spielten: Laurin Klünder (im Tor), Nick Hausdorf, Lukas Obendorf-Crespo (5), Steen Scholz (6), Julian Kühn (4), Rafael Siekmann (3), Justus Korfsmeier (6), Josh Frigge (6), Max Buder (11) und Dan Mattisseck (2).

Männl. C zeigt mannschaftliche Geschlossenheit trotz Niederlage

Das Spiel der mC war letztlich das Einzige der VfL-Jugend, das an diesem Wochenende ausgetragen wurde. Eine gegenseitige Testvereinbarung ermöglichte das Stattfinden des Lokalderbys gegen die TG Herford, die Anreise zum Auswärtsspiel in die Barlachhalle war also kurz. Im ersten Spiel der Rückrunde trafen wir dort auf einen Gegner, der eigentlich aufgrund seiner körperlichen und spielerischen Überlegenheit in der Kreisliga nichts zu suchen hat. Dementsprechend war die TG bisher ungeschlagen, der VfL konnte ein ausgegeglichenes Punktekonto aufweisen.

Die Woche über hatten wir versucht uns im Training auf den starken Rückraum einzustellen und daher unser Spiel für die Außen in den Fokus zu rücken. Dennoch war die Aufregung vor dem Anpfiff nicht unerheblich, was sich bisweilen schon beim Aufwärmen zeigte. Leider kam VfL schlecht ins Spiel und wurde von der körperlichen Präsenz der Gegner ziemlich überrannt. Schnell gerieten die Jungs in einen 2:5-Rückstand, der Abstand wurde über 3:8, 4:10, 5:13 und 7:15 immer größer. Während TG sowohl im Aufbauspiel souverän und körperlich stark Chancen herausarbeitete, bei denen die VfL-Torhüter kaum eine Chance hatten, als auch das Tempospiel erfolgreich gestaltete, kamen die VfL-Jungs durch die TG-Abwehr selten durch. Zudem parierte der gegnerische Torwart häufig unsere guten Einzelaktionen.

Die Halbzeitpause wurde genutzt, um nochmal positionsspezisch "Aufträge" zu verteilen, wie vor allem das Angriffsspiel gelingen kann. Und tatsächlich gelang es den VfLern das Besprochene umzusetzen. Viel Kombinationsspiel mit Zug zum Tor im 7-Meter-Raum. Dies führte zu insgesamt sieben Sieben-Metern, die von fünf verschiedenen Schützen alle erfolgreich im Netz landeten. Auch unsere Außenspieler wurden in der zweiten Halbzeit besser in Szene gesetzt bzw. erarbeiteten sich durch tolle Passtäuschungen Freiräume und trafen nun das Tor. Oft wurde die richtige Entscheidung zum Abspielen, zur Täuschung oder dem Torwurf getroffen. Auch die insgesamt sieben Überzahlsituationen nutzte VfL zur besseren Chancenverwertung. Eine letzte eigene Zwei-Minuten-Strafe geht auf das Konto der VfL-Trainer durch einen Wechselfehler - man lernt nie aus. Die zweite Halbzeit ging nur noch mit 19:18 auf das Konto der TG, so dass am Ende eine akzeptable Niederlage von 26:37 aus VfL-Sicht auf der Anzeigetafel stand.

Der Sieg für TG war zwar nie gefährdet, aber VfL hat das Spiel als gesamte Mannschaft und ohne einmal demotiviert zu sein, geschlossen und mit Freude am Handball absolviert. Und so konnte sich auch wieder fast jeder in die Torschützenliste eintragen:

Tjure Steppan und Laurin Klünder (im Tor), Lukas Obendorf-Crespo (2), Nick Hausdorf, Julian Kühn (5), Justus Korfsmeier (1), Rafael Siekmann (1), Ole Schüttpelz (9), Dan Mattisseck (6), Joost Gaebler (1) und Josh Frigge (1)

73 Tore beim knappen Sieg der männlichen C

Im letzten Spiel für dieses Jahr sollte es bei der Union Halle ein wahres Tor-Feuerwerk geben.

Doch zunächst zum Anfang. Ursprünglich sollte das Spiel bereits Ende November stattfinden, musste jedoch aus Trainergründen auf den vierten Advent verschoben werden. Das bot einerseits die Gelegenheit im Anschluss mit der Mannschaft und den Eltern noch auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, andererseits war es natürlich aufgrund von Corona bis zuletzt irgendwie ein unsicheres Unterfangen. Doch das Spiel konnte stattfinden. Die letzten zwei Wochen hatten wir beim Training kontinuierlich die neuen Abläufe trainiert und vor allem auch in Ruhe geübt, was ist, wenn der Gegner nicht so mitmacht, wie wir das für unseren Spielzug brauchen. Die Mannschaft fühlte sich gut vorbereitete und zeigte schon beim Aufwärmen Konzentration und Biss.

VfL kam wirklich gut in das Spiel und es gelang mit Ruhe und Torwillen das Geübte im Spiel umsetzen und durch gut funktionierende Ball- und Laufwechsel ein Tor nach dem anderen zu erzielen. Doch auch Halle fand gut den Weg durch die Herforder Abwehr und macht ebenfalls Tor um Tor, so dass sich bis zum 12:12 in der 18. Minute keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Vom Spielfluss her war es wirklich schön anzugucken, wie die Wechsel funktionierten und Abläufe sicher variiert wurden. Vor allem auch das Anspiel an den Kreis wurde in diesem Spiel endlich umgesetzt und so insgesamt eine Handvoll Tore von dieser Position erzielt. Unser Torwart hatte auch wirklich einen sehr guten Tag erwischt und fischte insbesondere die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit Einiges weg, so dass VfL kurz vor der Pause mit 18:15 führte. Noch 30 Sekunden Spielzeit - Auszeit Herford. Ein konkreter Spielzug wurde angesagt, der sofort nach Wiederanpfif zum Erfolg führte, so dass man mit einem Polster von vier Toren in die Halbzeit gehen konnte.

Die Mannschaft war sehr gut eingestellt und hoch motiviert, daher erfolgte der Wiederanpfiff in der gleichen Aufstellung. Halle hatte sich nun besser auf unsere bis dahin vor allem erfolgreichen Durchbrüche im Rückraum eingestellt. Doch nun kamen vor allem unsere Außenspieler zum Zug, die entweder durch tolle Einzelaktionen oder durch das Freispielen der Rückraumspieler Platz zum Torewerfen hatten - ganz souverän. Der Abstand zwischen den Mannschaften lag zeitweise bei sechs Toren zugunsten von Herford, näher als zwei Tore ließ man Halle nicht herankommen. Jeder eingewechselte Spieler fügte sich sofort in das Spielgeschehen ein und sorgte für Tore. Doch auch Halle konnte insbesondere durch den Mittelmann und den Halbrechten etliche Tore erzielen, die Herford zunehmend schlechter verhindern konnte. Und so ließ man den Gegner nochmal herankommen - 36:35 in der 49.Minute. Das Tor von Justus vom Kreis, der dort den verletzten Josh ersetzte, fühlte sich wie ein großes Durchatmen an. Zwei-Tore-Vorsprung in der 50. Minute. Das könnte man über die Zeit retten. Das könnte man aber auch nochmal spannend machen.

Ballverlust Herford, Tor Halle. 37:36. Noch zwanzig Sekunden Spielzeit und keine Auszeit mehr. Halle nahm sofort ab der Mittellinie Herford in Beschlag und dann führte eine fehlende Abspielmöglichkeit zum Zeitspiel und somit zum Balllgewinn von Halle. Julian stolperte unglücklich über den abzugebenden Ball und die Gegner plädierten lautstark auf "vereitelte Chance". Der Schiri blieb gelassen. Sirene. Herford rannte jubelnd auf das Feld, der Schiedsrichter korrigierte aber auf den noch auszuführenden Freiwurf an der 12-Meter-Linie. Ein doppelter Block aus sechs Herfordern machte sich so groß es ging und der letzte Wurf ging zum Glück über das Herforder Tor. 2 Punkte spannend und in einem tollen Spiel erarbeitet.

Vor allem: jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen: Laurin Klünder und Tjure Steppan (im Tor), Joost Gaebler (4), Nick Hausdorf (9), Dan Mattisseck (5), Julian Kühn (2), Steen Scholz (2), Justus Korfsmeier (2), Rafael Siekmann (1), Ole Schüttpekz (7) und Josh Frigge (5)

Männl. C unterliegt

Heute mal mit einem Augenzwinkern: im fünften Spiel der Saison sollte es auch dieses Mal nicht einfacher werden. Zunächst mussten wir drei Ausfälle auf dem Halbpositionen verletzungsbedingt kompensieren. Tobi verschob netterweise den Möbelkauf und stand der Mannschaft unterstützend zur Verfügung. Die ganze Woche hatten wir vor allem das Angriffsspiel trainiert und altersentsprechend "Auftakt links" und "Auftakt rechts" geübt. Damit sind wir natürlich nicht die Einzigen in der Liga, doch diesen Spielzug auf einmal bei einer gegnerischen Mannschaft verteidigen zu müssen, war eine unerwartete Herausforderung. Apropos Spielzüge: alles auf einmal gaaaaanz neu. Ebenso, dass der Ball erst gefangen werden muss, bevor man ihn auf das Tor werfen kann. Gegebenenfalls auch vom Kreisläufer, der wie IMMER auch mal im Angriff eigentlich hätte angespielt werden dürfen. Frei genug war er ja oft genug. Tja, was gibt es sonst noch zum Spiel sagen? Es hat die Trainer mal wieder in Teilen altern lassen. Der gegnerische Torwart, der sich in einem Radius von 20 Zentimetern bewegte, bekam leider blaue Flecken am Bauch und den Beinen. Überraschenderweise war es auch gegen Löhne nicht möglich, DURCH den Gegenspieler hindurchzukommen, sondern im besten Falle daran vorbei. Leider erkannte auch dieser Schiedsrichter unsere technischen Fehler, so dass wir dadurch unnötig oft den Ball wieder abgaben. Die erste Halbzeit mit einem Zwischenstand von 4:15 ließ nichts Gutes für die zweiten 25 Minuten bedeuten. Was sagt man da in der Kabine? Ok, wir gucken nicht auf die Anzeigetafel, ein Tor nach dem anderen, Köpfe nicht hängenlassen. Und was soll man sagen? Die zweite Halbzeit verlief glücklicherweise für das Selbstvertrauen ALLER Beteiligten deutlich besser. Die Verteidigung packte eher und mehr zu, Bälle wurden erobert und das Tempospiel nach vorne versucht. Ja, leider zu oft versucht. Denn nach wie vor hatte Löhne den gleichen Torwart zwischen den Pfosten. Grundregel beim Torwurf: wir werfen neben das Standbein und NICHT an das gestreckte Bein! Ach, Mensch - wieder einen Helden geschaffen! Helden gab es aber auch beim VfL - auf dem Feld und der Bank, die bis zur letzten Minute um jeden Ball kämpften und jeden Erfolg bejubelten. 15:24 für Löhne. Wie schade, dass man beim Handball nicht wie beim Beachhandball Halbzeiten gewinnen kann. Dann wären wir zumindest ins Penalty-Werfen gekommen. Und das hätten nicht die dominanten Nr. 10 und 11 von Löhne alleine werfen dürfen. Was wir uns wünschen? Die Jungs sollen bitte weiterhin viel Fleisch essen und zu Hause vor dem Spiegel mal posen, wie man präsent und dominant einem Gegner gegenüber treten kann. Hängende Arme sind zwar der Wachstumsphase geschuldet, aber ungünstig in der Abwehr. Zudem bitte regelmäßig Gummibälle kneten für die Kraft in den Händen. Das Ganze bitte auf dem Laufband. Den Rest machen wir beim Training.

Es hatten trotzdem Spaß: Laurin Klünder und Tjure Steppan (im Tor), Lukas Obendorf-Crespo (3), Joost Gaebler (3), Tobias Taschenbach (2), Steen Scholz (2), Julian Kühn (2), Rafael Siekmann, Justus Korfsmeier, Josh Frigge (1) und Nick Hausdorf (2)

Männliche C unterliegt in Spenge

Nach drei Wochen Spielpause ging es für die VfL-Jungs nach Lenzinghausen, einem Gegner, der nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga verpasste. Herford ging mit 1:0 in Führung und man ahnte zu diesem Zeitpunkt nicht, dass dies die einzige Führung während des gesamten Spiels bleiben sollte. Während Lenzinghausen im Angriff sehr routiniert die Spielzüge herunterspielte, scheiterte Herford nach guten Einzelaktionen leider (mal wieder) viel zu häufig am gegnerischen Torwart.

Darüber hinaus stellten sich beide Mannschaften in ihrer Abwehr gut auf den Gegner ein. Während Lenzinghausen sehr früh den Herforder Spielfluss unterband, sortierte sich Herford in der Abwehr trotz vieler Lenzinghauser Wechsel meist dem richtigen Gegenspieler zu und verhinderte so oft einen erfolgreichen Abschluss. Zur Halbzeit stand es dennoch 8:13 gegen den VfL, der Fünf-Tore-Unterschied war auch zwei verworfenen Sieben-Metern und einer Unaufmerksamkeit zehn Sekunden vor Schluss geschuldet.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit führten viele Paraden des starken gegenerischen Torwarts, sowie plötzlich fehlende Zuordnungen in der Abwehr zu einer deutlicheren Tordifferenz von 12:22 (37. Minute). Eine bittere Schwächephase bei den Herfordern. Auszeit Lenzinghausen - dies zeigte eine positive Wirkung beim VfL. Drei Tore in Folge auf der Herforder Seite verkürzten auf 16:23 in der 40. Minute. Eine Zwei-Minuten-Strafe bei Lenzinghausen konnte jedoch leider nicht effektiv genug zur weiteren Aufholjagd genutzt werden. Viel zu häufig liefen sich die VfLer bei Einzelaktionen in der Lenzinghauser Abwehr fest. Zudem sorgten fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen - auf beiden Seiten - zur Verärgerung und Unsicherheit.

Mit kämpferischer Einstellung bis zuletzt und einer behubelten Torhüter-Parade von Tjure in der 50.Minute brachten die Herforder das Spiel zu Ende, das zwar verdient erfolgreich für Lenzinghausen zu Ende ging, jedoch nicht so deutlich hätte ausfallen müssen. Fazit für den VfL: gute Abwehrleistung, viel zu statisches Angriffsspiel.

Es spielten: Tjure Steppan und Laurin Klünder im Tor, Joost Gaebler (1), Lukas Obendorf-Crespo (2), Liam Golücke (2), Julian Kühn (4), Steen Scholz (2), Dan Mattisseck (2), Justus Korfsmeier (1), Josh Frigge (1), Nick Hausdorf, Max Buder (1), Ole Schüttpelz (3) und Tobias Taschbach (2)

1. Herren festigen Tabellenführung!

28:18 Kantersieg im Spitzenspiel!

Es war viel Ungewissheit vor dem mit Spannung erwarteten Topspiel. Zwar ging man mit viel Selbstvertrauen in das Topspiel, doch auch die Gäste aus Oerlinghausen hatten sich nach 5 Siegen in Folge, einiges ausgerechnet. So gingen die Gäste durch den vorher als einen der Haupttorschützen identifizierten Florian Teuber, mit 0:1 in Führung. Das dies die letzte Gästeführung im gesamten Spiel bleiben sollte, wusste zu dem Zeitpunkt noch niemand.

Es entwickelte sich in der Anfangsphase die erwartet spannende Partie, sodass es nach 10 Minuten 4:3 für den VfL stand. Ab Minute 11 konnte die Anfangsnervosität abgeschüttelt werden und man zog über 8:4 (13. Minute) auf 10:5 nach 20 gespielten Minuten davon. Die Begegnung schien fest in Herforder Hand, jedoch schlichen sich nun vermehrt Unkonzentriertheiten und Fehler im Abschluss ein. Die Einladung den Vorsprung zu verkürzen ließen sich die Gäste nicht nehmen und verkürzten so auf 13:11 zur Pause.

Die Marschroute für die 2. Halbzeit war, wie in einigen Begegnungen zuvor, eindeutig: Konzentration hochhalten und die Überlegenheit ins Ergebnis übertragen. Gesagt - Getan. Bis zur 40. Minute überrollte der VfL-Express aus einer bärenstarken Abwehr heraus die Gäste. 20:13 nach 40 Minuten, man war wieder eindeutig auf Kurs Heimsieg. Auch in der Folge wurde nicht lockergelassen und der Vorsprung auf zeitweise 12 Tore (!!!) ausgebaut (27:15 in der 53. Minute). Das Spiel war längst entschieden und trudelte zum Endstand von 28:18 aus. Den Gegner mal wieder unter 20 Gegentoren zu halten war einmal mehr der Schlüssel zum Erfolg. Insbesondere in der 2. Halbzeit wurde regelrecht „Beton“ angerührt und nur 7 Gegentore zugelassen.

Der anschließende obligatorische „Spitzenreiter“ Tanz im Kreis wurde von der vollen Halle frenetisch gefeiert. 12:0 Punkte, plus 67 Torverhältnis und 10 Tore Sieg im Spitzenspiel - es konnte eindrucksvoll gezeigt werden, welche Mannschaft es dieses Jahr zu schlagen gilt. Wir bedanken uns bei allen Zuschauern und zählen auch im nächsten Topspiel (Erster gegen Dritter) am kommenden Samstag um 18:30 Uhr im FGH gegen die SpVg. Versmold wieder auf eure Unterstützung!

Bis dahin! #vflahoi