Der personell gebeutelte VfL Herford wartet weiter auf die ersten Punkte in der laufenden Saison.
HSG EGB Bielefeld – VfL Herford 31:22 (15:12).
Die fünfte Niederlage im fünften Saisonspiel sah VfL-Trainer Christian Bönsch vor allem durch Probleme in der Defensive begründet. „Wir haben nicht genug Stabilität in der Abwehr bekommen“, befand er. Herford legte zwar ein 2:0 vor, geriet danach aber ins Hintertreffen, wobei die Gäste bis zum 13:12 (23.) dran blieben. In den letzten Minuten vor der Halbzeit gelang dann kein Treffer mehr. „Da haben wir drei, vier Möglichkeiten verworfen und hätten nicht zurückliegen müssen“, meinte Bönsch.
Im zweiten Durchgang kämpfte sich sein Team wieder heran und glich sogar zum 18:18 aus (40.). „Dann aber machen wir zwei Fehler und verlieren ein Stück weit den Kopf, was sicherlich auch unserer aktuellen Situation geschuldet ist“, so der Trainer. Die Gaderbaumer legten wieder vor uns, zogen nach dem 21:19 (46.) vorentscheidend auf 26:19 (54.) davon. Bönsch: „Wir haben nach hinten heraus noch das eine oder andere probiert, das nicht gefruchtet hat. Letztlich war die Niederlage dann zu hoch.“
Nun setzt der Coach darauf, dass sein Team nach der anstehenden Spielpause den Hebel umlegen kann. „Es sind ja erst fünf Saisonspiele absolviert. Ich hoffe, dass wir jetzt erst einmal den Kopf freibekommen.“
VfL Herford: Litzbarski, Holtmann; J. Korfsmeier (3), M. Korfsmeier, Bojarra (2), Später (2), Broszeit, Gäbler, Landwehr, Mielke (3/3), Benker (1), Säger (2), Bönsch (9)


